Ein frohes Fest mit Hund…

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Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit stehen sie wieder in fast jedem Haushalt – Teller & Schüsseln prall gefüllt mit Schokolade, Pralinen, Nüssen und anderem Naschwerk. Wer in der glücklichen Lage ist einen Hund zur Familie zu zählen, sollte aber unbedingt darauf achten, dass die Süßigkeiten außer Reichweite stehen. Zwar dürfte sich inzwischen bei den meisten Hundehaltern herum gesprochen haben, dass Süßigkeiten für Hunde schädlich sind, allerdings wird die Gefahr immer noch oft unterschätzt. Für Hunde sind solche Dinge nicht nur schädlich, sondern teilweise sogar lebensgefährlich!

Schokolade enthält Theobromin und Koffein. Beide Stoffe können bei Tieren zu schweren Herzproblemen führen. Besonders gefährlich sind Zartbitter- und Blockschokolade (Kochschokolade), weil diese besonders viel Theobromin enthalten. Der Stoff stimuliert den Kreislauf und das Nervensystem. Bei der Gabe von 0,7 g dieser Schokolade/kg Körpergewicht (also gerade mal 14 g bei einem 20-kg-Hund) können bereits hohe Mengen von Theobromin im Blut wiedergefunden werden. Schon 20 g Kochschokolade je kg Körpergewicht können tödlich wirken! Für einen 10-kg-Hund wären also bereits 200 g (= eine Tafel) Kochschokolade giftig. Vorsicht ist auch geboten, wenn man dem Hund immer wieder kleine Mengen von Schokolade verfüttert. Da Hunde das Theobromin nur sehr langsam ausscheiden, kommt es bei wiederholter Fütterung von Schokolade zu einer Anreicherung von Theobromin im Blut, was wiederum zu Vergiftungserscheinungen führen kann. (Quelle: Artikel von Dr. med. vet. Annette Liesegang, Vetsuisse-Fakultät Universität Zürich, Institut für Tierernährung.)

In zuckerfreier Schokolade ist oft der Zuckerersatzstoff Xylit enthalten, der bei Hunden einen tödlichen Abfall des Blutzuckerspiegels verursachen kann, weil er bei Tieren die Ausschüttung des körpereigenen Insulins steigert.

Macadamia-Nüsse können Lähmungserscheinungen auslösen, und schon geringe Mengen Alkohol können einen Hund ins Koma fallen lassen. Trauben & Rosinen können zu einem tödlichen Nierenversagen führen. Und die Liste ist hiermit sicherlich noch nicht vollständig.

Also liebe Zweibeiner: Damit es wirklich ein frohes Fest wird, führt eure Hunde bitte nicht in Versuchung und stellt die Weihnachtsteller so weit weg, dass sie für Eure Hunde unerreichbar bleiben.

Wunderschöne Festtage – Eure Mobi-Dogs-Duisburg

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